Das Palmklang-Festival in Oberalm steht vor seiner nächsten Ausgabe und verspricht vom 27. bis 29. März ein musikalisches Ereignis der Extraklasse. Im Mittelpunkt steht die Premiere des neu formierten „Wiener Oktetts“, das vor seiner Tournee an die Wiener Staatsoper und nach Japan erstmals in der Winklhof-Schule zu hören sein wird. Gleichzeitig setzt das Festival seinen Fokus auf die Förderung junger, aufstrebender Musiktalente.
Das Wichtigste in Kürze
- Weltpremiere: Das legendäre „Wiener Oktett“ wird in neuer Besetzung erstmals beim Palmklang-Festival auftreten.
- Junge Talente: Der 19-jährige Multiinstrumentalist Jojo-Maximilian Gansch steht im Fokus und setzt die Tradition der Nachwuchsförderung fort.
- Genre-Vielfalt: Das Programm bietet eine breite musikalische Spanne von Klassik über Blechbläser bis hin zu experimentellen Klängen.
- Veranstaltungsort: Das Festival findet vom 27. bis 29. März in der Winklhof-Schule in Oberalm statt.
Die Wiedergeburt einer Legende in Oberalm
Ein besonderer Höhepunkt des diesjährigen Palmklang-Festivals ist zweifellos die mit Spannung erwartete Neuauflage des „Wiener Oktetts“. Dieses traditionsreiche Ensemble feiert in Oberalm seine Premiere, bevor es auf renommierte Bühnen wie die Wiener Staatsoper und auf eine ausgedehnte Japan-Tournee geht. Für Klassikliebhaber bietet sich damit eine einmalige Gelegenheit, die Wiedergeburt dieser Formation hautnah zu erleben.
Die Entscheidung, eine solch bedeutende Premiere in den intimen Rahmen des Palmklang-Festivals zu legen, unterstreicht den Anspruch der Veranstaltung, musikalische Exzellenz in die Region zu bringen. Das Publikum in der Winklhof-Schule wird Zeuge eines historischen Moments in der Kammermusikszene.
Das Wiener Oktett: Eine Institution
Das ursprüngliche Wiener Oktett wurde 1928 von Mitgliedern der Wiener Philharmoniker gegründet und galt über Jahrzehnte als eines der weltweit führenden Kammermusikensembles. Seine Interpretationen, insbesondere der Werke von Franz Schubert, setzten Maßstäbe. Die Neuformierung knüpft an diese große Tradition an und verspricht, den Geist des Ensembles in die heutige Zeit zu übertragen.
Wenn der Apfel nicht weit vom Stamm fällt
Das Palmklang-Festival hat sich unter der künstlerischen Leitung des Philharmonikers Matthias Schorn aus Bad Vigaun auch als Plattform für die nächste Generation von Ausnahmemusikern etabliert. Das Motto „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“ wird in diesem Jahr konsequent fortgesetzt.
Nachdem im Vorjahr die damals 18-jährige Cosima Schmid, Tochter des Geigers Benjamin Schmid und der Pianistin Ariane Haering, das Publikum als „Palmklang-Composerin“ begeisterte, rückt nun ein weiteres junges Talent in den Mittelpunkt: Jojo-Maximilian Gansch. Der 19-jährige Sohn des Startrompeters Thomas Gansch und der Cellistin Dietlinde Härtel ist bereits jetzt für seine enorme Kreativität und Vielseitigkeit bekannt.
„Ich kenne Jojo sehr gut und schätze ihn sehr, er ist genauso kreativ und multiinstrumental wie der Papa“, erklärt Festivalleiter Matthias Schorn die Wahl.
Diese gezielte Förderung familiärer Musiktraditionen gibt dem Festival eine persönliche und herzliche Note und ermöglicht dem Publikum, die Stars von morgen schon heute zu entdecken.
Ein wilder Ritt durch die Genres
Wer das Palmklang-Festival besucht, darf sich auf mehr als nur klassische Konzerte einstellen. Die Veranstaltung ist bekannt für ihre stilistische Offenheit und ihre Bereitschaft, musikalische Grenzen auszuloten. Das Programm verspricht einen „wilden Ritt durch die Genres“, der von der feierlichen Premiere des Wiener Oktetts über energiegeladene Blechbläser-Darbietungen bis hin zum „ganz normalen musikalischen Wahnsinn“ der Familie Gansch reicht.
Musikalische Vielfalt im Fokus
- Klassik-Revival: Die Premiere des Wiener Oktetts.
- Blechbläser-Orgie: Energetische Auftritte, die die Kraft der Blechblasinstrumente zelebrieren.
- Familiärer Wahnsinn: Auftritte, die die kreative und unkonventionelle Energie der Musikerfamilie Gansch zeigen.
Diese Mischung macht den besonderen Reiz des Festivals aus. Es spricht sowohl eingefleischte Klassikfans als auch neugierige Ohren an, die auf der Suche nach neuen Klangerlebnissen sind. Die Winklhof-Schule in Oberalm verwandelt sich für drei Tage in einen Schmelztiegel musikalischer Kreativität.
Das Festival beweist damit erneut, dass musikalische Exzellenz und unkonventionelle Programmgestaltung Hand in Hand gehen können. Es ist diese einzigartige Kombination, die das Palmklang-Festival zu einem festen Bestandteil im Salzburger Kulturkalender gemacht hat.





