In Salzburg wurde ein äußerst seltenes Albino-Eichhörnchen entdeckt. Wildtierfotograf Manfred Hesch gelang es nach wochenlanger Suche, das einzigartige Tier in seiner natürlichen Umgebung zu fotografieren. Experten schätzen die Wahrscheinlichkeit, ein solches Tier zu finden, auf eins zu 100.000.
Wichtige Erkenntnisse
- Ein Albino-Eichhörnchen wurde in Salzburg fotografiert.
- Die Sichtung ist äußerst selten und kommt nur einmal unter 100.000 Tieren vor.
- Der Fotograf Manfred Hesch suchte fünf Wochen lang nach dem Tier.
- Der genaue Standort bleibt zum Schutz des Eichhörnchens geheim.
Eine besondere Entdeckung im Salzburger Land
Die Tierwelt hält immer wieder Überraschungen bereit. Eine besonders bemerkenswerte Entdeckung gelang nun im Raum Salzburg. Ein Albino-Eichhörnchen, ein Tier von außergewöhnlicher Seltenheit, wurde gesichtet. Diese einzigartige Erscheinung zieht bereits jetzt die Aufmerksamkeit von Tierliebhabern auf sich.
Die besondere Fellfarbe ist auf eine genetische Besonderheit zurückzuführen, die als Albinismus bekannt ist. Dabei fehlt dem Tier das Pigment Melanin, was zu weißem Fell und oft roten Augen führt. Für Wildtiere kann dies eine Herausforderung darstellen, da die fehlende Tarnung sie anfälliger für Fressfeinde macht.
Interessanter Fakt
Albinismus bei Tieren tritt extrem selten auf. Bei Eichhörnchen wird die Häufigkeit auf etwa eins zu 100.000 geschätzt. Solche Tiere sind aufgrund ihrer auffälligen Farbe in der Natur oft benachteiligt.
Die Jagd des Fotografen: Fünf Wochen Geduld
Manfred Hesch, ein mehrfach ausgezeichneter Wildtierfotograf aus Hof im Flachgau, widmete sich dieser besonderen Suche. Normalerweise fotografiert Hesch größere Wildtiere wie Füchse, Hirsche oder Wildadler weltweit. Doch die Sichtung des Albino-Eichhörnchens durch seine Frau bei einem Spaziergang weckte seinen Ehrgeiz.
Fünf Wochen lang legte sich Hesch mit seiner professionellen Ausrüstung auf die Lauer. Die Suche gestaltete sich schwierig, da das scheue Tier nur selten zu sehen war. Erst der beginnende Winter und der erste Schnee brachten den entscheidenden Vorteil. Die Spuren im Schnee führten ihn schließlich zum Versteck des weißen Eichhörnchens.
"Fünf Wochen lang hatte ich keinen Erfolg. Erst der Schnee hat mir ein bisschen geholfen", berichtet Manfred Hesch über seine hartnäckige Suche.
Der Schutz des seltenen Tieres
Aus Gründen des Tierschutzes und um einen möglichen Ansturm von Schaulustigen zu verhindern, hält Hesch den genauen Standort des Eichhörnchens geheim. Diese Vorsichtsmaßnahme soll sicherstellen, dass das seltene Tier ungestört in seiner natürlichen Umgebung weiterleben kann. Eine übermäßige Störung könnte das empfindliche Gleichgewicht gefährden.
Hintergrundinformation
Wildtierfotografen wie Manfred Hesch leisten einen wichtigen Beitrag zum Verständnis und Schutz der heimischen Tierwelt. Ihre Arbeit erfordert nicht nur technisches Können, sondern auch große Geduld und ein tiefes Verständnis für das Verhalten der Tiere. Oftmals geht es nicht nur um das perfekte Bild, sondern auch um das Bewusstsein für die Zerbrechlichkeit der Natur.
Bezaubernde Fotoserie im winterlichen Salzburg
Über drei Tage hinweg zeigte sich das Albino-Eichhörnchen immer wieder vor Heschs Linse. So entstand eine Serie von bezaubernden Fotos, die das Tier in der winterlichen Landschaft Salzburgs zeigen. Die Bilder sind pünktlich zum Winteranfang und der Weihnachtszeit fertig geworden und verbreiten eine besondere Stimmung.
Die Fotos fangen die Anmut und Einzigartigkeit des weißen Eichhörnchens ein. Sie zeigen das Tier bei der Nahrungssuche und beim Klettern. Diese Aufnahmen sind nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch von hohem dokumentarischem Wert für die regionale Fauna.
- Geduld erforderlich: Fünf Wochen vergingen, bis das Eichhörnchen gesichtet wurde.
- Schnee als Hilfe: Frische Spuren im Schnee führten zum Erfolg.
- Drei Tage Sichtung: Das Tier zeigte sich an mehreren Tagen.
- Einzigartige Aufnahmen: Die Fotoserie ist ein seltenes Dokument.
Die Freude des Entdeckers
Manfred Hesch äußert sich begeistert über seine außergewöhnliche Begegnung. Er betont das "wunderschöne Gefühl", das die Seltenheit des Tieres auslöst. Solche Erlebnisse seien die "netten Überraschungen in der Natur", wenn man aufmerksam unterwegs ist.
Diese Sichtung unterstreicht, wie wichtig der Schutz von Lebensräumen ist, um auch seltenen Tierarten eine Überlebenschance zu geben. Die Natur in Salzburg bietet immer wieder solche faszinierenden Einblicke, die es zu bewahren gilt.
Wer mehr über die Arbeit von Manfred Hesch erfahren möchte, hat am 29. Januar in Hof bei Salzburg die Gelegenheit dazu. Dort hält er einen Multimediavortrag zum Thema "Abenteuer Wildtier-Fotografie". Weitere Informationen sind auf seiner Homepage und Facebook-Seite verfügbar.





