Die Salzburger Musikerin Sabina Hank plant für das Jahr 2026 einen musikalischen Neubeginn. Gemeinsam mit den prominenten Künstlern Josef Hader und Reinhold Bilgeri wird sie neue Projekte auf die Bühne bringen, bei denen die Musik im Zentrum stehen soll.
Für Hank markiert diese Zusammenarbeit den Auftakt zu einem Jahr, das sie als Zeit des Aufbruchs bezeichnet. Die Kooperation verspricht eine spannende Mischung aus Jazz, Chanson und der einzigartigen Bühnenpräsenz der drei Künstler.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Salzburger Musikerin Sabina Hank plant für 2026 ein kreatives Comeback.
- Sie wird gemeinsam mit Kabarettist Josef Hader und Musiker Reinhold Bilgeri auftreten.
- Der Fokus der gemeinsamen Projekte liegt auf den Liedern und der musikalischen Zusammenarbeit.
- Die Kooperation basiert auf einer langjährigen Bekanntschaft zwischen Hank und Hader.
Ein Jahr des Aufbruchs für Sabina Hank
Nach einer Phase der Neuorientierung blickt die Salzburger Jazzpianistin und Sängerin Sabina Hank optimistisch in die Zukunft. Das Jahr 2026 soll für sie ganz im Zeichen neuer musikalischer Wege stehen. „Es gibt viele gute Perspektiven“, erklärte die Musikerin in einem Gespräch. Dieser geplante Neubeginn wird nicht im Stillen stattfinden, sondern mit zwei der bekanntesten Namen der österreichischen Kulturszene gefeiert.
Hank, die für ihre virtuosen Klavierarrangements und ihre gefühlvolle Stimme bekannt ist, möchte mit diesen neuen Projekten ihre künstlerische Vielseitigkeit unter Beweis stellen. Es geht ihr darum, frische Impulse zu setzen und sich gemeinsam mit ihren Bühnenpartnern musikalisch weiterzuentwickeln.
Die Vision hinter dem Neustart
Der Entschluss, 2026 zu einem Jahr des Aufbruchs zu machen, ist das Ergebnis einer längeren kreativen Reflexion. Für Künstler ist es oft entscheidend, gewohnte Pfade zu verlassen und neue Herausforderungen zu suchen. Hank scheint genau diesen Weg einzuschlagen, indem sie sich mit Partnern zusammentut, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen künstlerischen Welten stammen.
Diese bewusste Entscheidung für die Kollaboration zeigt den Wunsch, über Genregrenzen hinweg zu arbeiten und ein breiteres Publikum anzusprechen. Die Kombination ihrer etablierten Jazz-Expertise mit den Talenten ihrer Kollegen verspricht ein einzigartiges Kulturerlebnis.
Zwei prominente Partner an ihrer Seite
Die Wahl ihrer Bühnenpartner unterstreicht den besonderen Charakter des Vorhabens. Mit Josef Hader und Reinhold Bilgeri holt sich Sabina Hank zwei Künstler ins Boot, die das österreichische Kulturleben seit Jahrzehnten prägen, jedoch in unterschiedlichen Bereichen.
Josef Hader ist dem breiten Publikum vor allem als einer der schärfsten und erfolgreichsten Kabarettisten des Landes sowie als Charakterdarsteller in Filmen wie „Wilde Maus“ oder „Vor der Morgenröte“ bekannt. Seine musikalische Seite tritt seltener in den Vordergrund, obwohl sie in seinen Programmen immer wieder eine wichtige Rolle spielt.
Reinhold Bilgeri hingegen hat eine lange Karriere als Musiker, Literat und Filmemacher vorzuweisen. In den 80er-Jahren feierte er mit Hits wie „Video Life“ internationale Erfolge. Seine musikalischen Wurzeln liegen jedoch auch im Jazz und Blues, was ihn zu einem idealen Partner für dieses Projekt macht.
Künstlerische Vielfalt als Konzept
Die Zusammenarbeit von Künstlern aus verschiedenen Genres ist ein bewährtes Mittel, um kreative Energie freizusetzen. Wenn ein Jazzpianist auf einen Kabarettisten und einen Popmusiker mit Jazz-Affinität trifft, entstehen unvorhersehbare Synergien. Das Publikum kann sich auf einen Abend freuen, der musikalische Tiefe mit intelligentem Humor und erzählerischer Kraft verbindet.
Hader als Musiker, Bilgeri als Jazzstimme
In dieser besonderen Konstellation wird Josef Hader vor allem als Musiker auftreten. Das Publikum bekommt die Gelegenheit, eine andere Facette des Ausnahmekünstlers kennenzulernen. Seine Fähigkeit, Geschichten zu erzählen und Stimmungen zu erzeugen, wird sich hier nicht in Pointen, sondern in Tönen und Melodien entfalten.
Reinhold Bilgeri wird seine Qualitäten als erfahrene Jazzstimme einbringen. Seine raue, markante Stimme verleiht den gemeinsamen Liedern eine besondere Tiefe und Authentizität. Die Kombination der drei Charaktere verspricht eine dynamische und abwechslungsreiche Bühnenshow.
Der Song im Mittelpunkt
Trotz der prominenten Namen soll es bei den gemeinsamen Auftritten nicht um eine reine Star-Parade gehen. Sabina Hank legt großen Wert auf die musikalische Substanz.
„Im Mittelpunkt stehen immer unsere Lieder“, betont die Pianistin.
Diese Aussage macht deutlich, dass die Musik selbst die Hauptrolle spielen wird. Die Lieder sollen die verbindende Kraft sein, die die unterschiedlichen Talente der drei Künstler zusammenführt. Es geht um das gemeinsame Schaffen und die Interpretation von Stücken, die jedem der Beteiligten Raum zur Entfaltung geben.
Die Entscheidung, die Lieder in den Mittelpunkt zu stellen, ist ein klares Statement gegen oberflächliche Unterhaltung. Statt auf die Zugkraft der bekannten Namen allein zu setzen, konzentriert sich das Trio auf die handwerkliche und emotionale Qualität der Musik. Dies verspricht ein Konzerterlebnis von hoher künstlerischer Dichte.
Für die Zuhörer bedeutet dies, dass sie sich auf sorgfältig arrangierte Stücke freuen können, bei denen Text und Melodie im Vordergrund stehen. Die Persönlichkeiten von Hank, Hader und Bilgeri werden durch die Musik transportiert und nicht umgekehrt.
Eine langjährige Verbindung als Basis
Die Zusammenarbeit mit Josef Hader ist kein Zufallsprodukt, sondern wurzelt in einer langen Bekanntschaft. „Wir kennen uns schon sehr lange“, berichtet Sabina Hank. Dieses gegenseitige Vertrauen und der Respekt vor der Arbeit des anderen sind eine ideale Grundlage für ein kreatives Projekt.
Wenn Künstler über Jahre hinweg eine Verbindung pflegen, entsteht oft ein tiefes Verständnis für die Arbeitsweise und die künstlerische Vision des Gegenübers. Diese Vertrautheit ermöglicht eine offene und produktive Zusammenarbeit, bei der neue Ideen ohne Vorbehalte ausgetauscht werden können.
Diese persönliche Ebene könnte der Schlüssel zum Erfolg des Projekts sein. Sie verspricht eine Harmonie auf der Bühne, die über das rein Musikalische hinausgeht und dem Publikum eine authentische und spürbare Verbindung zwischen den Künstlern vermittelt. Man darf gespannt sein, welche Früchte diese langjährige künstlerische Freundschaft tragen wird.





