Am kommenden Freitagabend richtet sich die Aufmerksamkeit der österreichischen Musikfans auf eine entscheidende Frage: Wer wird das Land beim 70. Eurovision Song Contest in Wien vertreten? In der Live-Show „Vienna Calling – Wer singt für Österreich?“ treten zwölf Künstlerinnen und Künstler an, um sich das begehrte Ticket für das Finale am 16. Mai zu sichern. Unter den Finalisten befindet sich auch der 30-jährige Salzburger Philip Piller.
Das Wichtigste in Kürze
- Am Freitag, 20. Februar, findet der österreichische ESC-Vorentscheid statt.
- Zwölf Acts konkurrieren um die Teilnahme am 70. Eurovision Song Contest.
- Mit Philip Piller ist auch ein Kandidat aus Salzburg im Finale vertreten.
- Die Entscheidung wird zu jeweils 50 Prozent von einer Fachjury und dem Publikum getroffen.
Ein Abend voller Spannung: Der Auswahlprozess
Die zwölf Finalisten haben sich in einem intensiven Auswahlverfahren gegen mehr als 500 Mitbewerber durchgesetzt. Nun stehen sie vor der letzten Hürde, bevor einer von ihnen Österreich auf einer der größten Musikbühnen der Welt repräsentieren darf. Die Show wird am Freitag ab 20:15 Uhr live auf ORF 1 übertragen und verspricht einen abwechslungsreichen musikalischen Abend.
Die Moderation übernehmen die erfahrene Alice Tumler und der ehemalige ESC-Teilnehmer Cesár Sampson. Sie werden das Publikum durch die Auftritte und die anschließende Abstimmung führen.
So funktioniert die Abstimmung
Das Endergebnis setzt sich aus zwei gleich gewichteten Teilen zusammen. Eine 43-köpfige, national und international besetzte Fachjury gibt ihre Stimmen bereits auf Basis der Generalproben ab. Das Fernsehpublikum kann nach der Präsentation aller zwölf Songs in der Sendung „Das Voting“ um 22:55 Uhr per Telefonanruf für seinen Favoriten abstimmen. Die Kombination aus Jury- und Publikumswertung (jeweils 50 %) bestimmt, wer am Ende die Reise zum Song Contest antritt.
Die Finalisten im Überblick
Das Teilnehmerfeld ist vielfältig und repräsentiert unterschiedliche musikalische Stilrichtungen. Die Künstlerinnen und Künstler hoffen darauf, sowohl die Jury als auch das Publikum von sich zu überzeugen.
Diese Acts kämpfen um das Ticket nach Wien:
- Anna-Sophie
- Bamlak Werner
- Cosmó
- David Kurt
- Frevd
- Julia Steen
- Kayla Krystin
- Lena Schaur
- Nikotin
- Philip Piller
- Reverend Stomp
- Sidrit Vokshi
Für zusätzliche Unterhaltung und Einordnungen sorgt ein Kommentatoren-Trio, bestehend aus Caroline Athanasiadis, Elton und Luca Hänni. Sie werden das Geschehen begleiten, haben aber selbst kein Stimmrecht im Wettbewerb.
Ein Salzburger greift nach den Sternen
Besondere Aufmerksamkeit aus regionaler Sicht gilt dem 30-jährigen Salzburger Philip Piller. Er ist einer der zwölf Finalisten und sieht den Eurovision Song Contest als eine einzigartige Chance. Für ihn bietet die Veranstaltung eine Plattform, die ihresgleichen sucht.
Über 500 Bewerbungen gingen für den Vorentscheid ein. Die zwölf Finalisten repräsentieren somit die Spitze eines großen musikalischen Talentpools in Österreich.
Piller betont die kreativen Möglichkeiten, die der Wettbewerb eröffnet. In einem vom ORF zitierten Statement erklärte er, der ESC biete „eine gewisse Narrenfreiheit“. Diese künstlerische Freiheit, kombiniert mit der Reichweite des Events, macht die Teilnahme für ihn besonders reizvoll.
„Noch dazu sei es eine der größten Bühnen der Welt“, wird Piller vom ORF zitiert.
Sein Auftritt am Freitag wird nicht nur in Salzburg, sondern in ganz Österreich mit Spannung erwartet. Er hofft, mit seiner Darbietung genügend Stimmen zu sammeln, um seine Heimatstadt und sein Land beim großen Finale im Mai zu vertreten.
Der Countdown zum 70. Eurovision Song Contest
Während Österreich seinen Vertreter sucht, laufen die Vorbereitungen für das große Finale am 16. Mai in Wien bereits auf Hochtouren. Der Eurovision Song Contest feiert in diesem Jahr seine 70. Ausgabe und verspricht erneut ein Spektakel zu werden, das Millionen von Zuschauern in ganz Europa und darüber hinaus begeistert.
Der Vorentscheid am Freitag ist somit der Startschuss für die heiße Phase der Vorbereitungen. Der ausgewählte Act wird in den kommenden Monaten im Mittelpunkt stehen und die musikalischen Hoffnungen einer ganzen Nation auf seinen Schultern tragen. Die Entscheidung liegt nun in den Händen der Jury und des österreichischen Publikums.





