In den frühen Morgenstunden des Montags kam es in Bergheim im Flachgau zu einem ungewöhnlichen Verkehrsunfall. Ein Linienbus kam von der Fahrbahn ab und landete auf den Gleisen der Salzburger Lokalbahn, was zu einer mehrstündigen Unterbrechung des Zugverkehrs führte.
Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Die rund fünf Passagiere an Bord sowie der Busfahrer kamen mit dem Schrecken davon. Die aufwendigen Bergungsarbeiten erforderten den Einsatz eines Spezialkrans.
Das Wichtigste in Kürze
- Ein Linienbus der Linie 21 rutschte in Bergheim auf die Gleise der Lokalbahn.
- Rund fünf Passagiere und der Fahrer blieben unverletzt.
- Die Bahnstrecke zwischen Anthering und Salzburg Hauptbahnhof war für mehrere Stunden gesperrt.
- Ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet, um die Beeinträchtigungen für Pendler zu minimieren.
- Die Bergung des Busses erfolgte mittels eines Krans.
Unfallhergang am frühen Morgen
Der Vorfall ereignete sich am Montagfrüh an der Endstation der Buslinie 21 in Bergheim. Nach ersten Erkenntnissen verlor der Fahrer auf der regennassen Straße die Kontrolle über das Fahrzeug. Der Bus rutschte daraufhin über eine Böschung und kam direkt auf den Schienen der Lokalbahn zum Stehen.
Die sofort alarmierten Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle umgehend ab. Die Priorität lag zunächst darin, sicherzustellen, dass sich alle Insassen in Sicherheit befanden. Die Erleichterung war groß, als bestätigt wurde, dass es keine Verletzten gab.
Die Salzburger Lokalbahn
Die Salzburger Lokalbahn ist eine wichtige Verkehrsader für tausende Pendler aus dem Flachgau und dem angrenzenden Oberösterreich. Eine Unterbrechung auf dieser Strecke hat weitreichende Folgen für den öffentlichen Nahverkehr in der gesamten Region.
Komplexe Bergung und Streckensperre
Die Position des Busses auf den Gleisen machte eine einfache Bergung unmöglich. Es wurde schnell klar, dass schweres Gerät erforderlich sein würde, um das Fahrzeug von den Schienen zu heben. Ein Spezialkran wurde zur Unfallstelle beordert, um den tonnenschweren Linienbus anzuheben und abzutransportieren.
Aufgrund der aufwendigen Vorbereitungen und der Bergungsarbeiten selbst musste die Strecke der Lokalbahn für den gesamten Vormittag gesperrt werden. Dies betraf den Abschnitt zwischen dem Bahnhof Anthering und dem Salzburger Hauptbahnhof.
Für die betroffenen Fahrgäste bedeutete dies erhebliche Umwege und Wartezeiten. Die Salzburg AG reagierte jedoch schnell und richtete einen Schienenersatzverkehr mit Bussen ein, um die Verbindung aufrechtzuerhalten und die Auswirkungen für die Pendler so gering wie möglich zu halten.
Stundenlange Unterbrechung
Die Sperre der Bahnstrecke dauerte mehrere Stunden an. Erst gegen 10:30 Uhr konnte die Strecke nach erfolgreicher Bergung des Busses und einer Überprüfung der Gleisanlagen wieder für den Zugverkehr freigegeben werden.
Folgen für den öffentlichen Verkehr
Der Vorfall verdeutlicht die Anfälligkeit kritischer Infrastruktur. Obwohl der Unfall selbst glimpflich ausging, waren die Auswirkungen auf den morgendlichen Pendlerverkehr erheblich. Hunderte Fahrgäste mussten auf den eingerichteten Ersatzverkehr umsteigen oder alternative Routen wählen.
Die Salzburg AG informierte die Fahrgäste laufend über die Dauer der Sperre und die verfügbaren Alternativen. Die Koordination zwischen den Einsatzkräften, dem Bergungsunternehmen und dem Verkehrsbetreiber war entscheidend, um den Normalbetrieb so schnell wie möglich wiederherzustellen.
"Die Sicherheit der Fahrgäste und die rasche Wiederherstellung des Betriebs hatten oberste Priorität. Wir sind froh, dass niemand zu Schaden kam", teilte ein Sprecher der Salzburg AG mit.
Die genaue Unfallursache wird noch untersucht, doch es wird davon ausgegangen, dass die Witterungsbedingungen eine entscheidende Rolle spielten. Der Vorfall dient als Mahnung, bei nasser Fahrbahn besondere Vorsicht walten zu lassen.





