Für das Finale der Vierschanzentournee am 6. Jänner 2026 in Bischofshofen gibt es eine besondere Erleichterung für alle Fans. Die Eintrittskarte für das Dreikönigsspringen gilt am Veranstaltungstag als kostenloser Fahrschein für alle öffentlichen Verkehrsmittel im gesamten Bundesland Salzburg. Diese Maßnahme soll die Anreise für Tausende von erwarteten Zuschauern vereinfachen und den Verkehr entlasten.
Die Kooperation zwischen dem Land Salzburg, dem Österreichischen Skiverband (ÖSV) und dem Salzburger Verkehrsverbund (SVV) wird auch für das kommende Jahr fortgesetzt. Zusätzliche Sonderzüge werden den regulären Linienverkehr verstärken, um dem hohen Fahrgastaufkommen gerecht zu werden.
Die wichtigsten Punkte
- Die Eintrittskarte zum Dreikönigsspringen am 6. Jänner 2026 ist ein gültiger Fahrschein.
- Das Angebot gilt für alle öffentlichen Verkehrsmittel im gesamten Bundesland Salzburg.
- Die Aktion ist von 9 Uhr morgens bis zum Betriebsschluss der jeweiligen Linie gültig.
- Zusätzliche Sonderzüge werden eingesetzt, um die An- und Abreise zu erleichtern.
- Die Initiative ist eine Zusammenarbeit von Land Salzburg, ÖSV und dem Salzburger Verkehrsverbund.
Nachhaltige Anreise zum Skisprung-Highlight
Das Finale der Vierschanzentournee in Bischofshofen zieht jedes Jahr Zehntausende Sportbegeisterte an. Um Verkehrsstaus und eine langwierige Parkplatzsuche zu vermeiden, setzen die Organisatoren erneut auf ein bewährtes Konzept: die Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs. Die Fans können so entspannt und umweltfreundlich zum Paul-Außerleitner-Schanze anreisen.
Die Regelung ist einfach: Jede gültige Eintrittskarte, egal ob als Papierticket, selbst ausgedrucktes print@home-Ticket oder als digitale PDF-Datei auf dem Smartphone, berechtigt zur kostenlosen Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. Dies umfasst alle Bus- und Bahnlinien des Salzburger Verkehrsverbundes im gesamten Bundesland.
Ein bewährtes Konzept für Großveranstaltungen
Die Zusammenarbeit zwischen den drei Partnern hat sich in den vergangenen Jahren als äußerst erfolgreich erwiesen. Die Maßnahme trägt nicht nur zur Entlastung der Verkehrsinfrastruktur im Pongau bei, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Weniger Individualverkehr bedeutet weniger Emissionen und Lärmbelastung für die Anwohner.
„Auch heuer ermöglicht die bewährte Zusammenarbeit mit dem ÖSV allen Sportfans aus dem ganzen Bundesland eine nachhaltige und kostenlose Anreise. Wir hoffen auf ein spannendes Event und drücken unseren Sportlern natürlich fest die Daumen“, erklärte Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll.
Die Verantwortlichen, darunter ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober und SVV-Geschäftsführer Johannes Gfrerer, zeigen sich erfreut über die Fortsetzung der Kooperation. Sie unterstreicht das gemeinsame Ziel, Sportgroßereignisse so nachhaltig und besucherfreundlich wie möglich zu gestalten.
Zahlen und Fakten zur Vierschanzentournee
- Veranstaltungsorte: Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck, Bischofshofen
- Finale: Das Dreikönigsspringen in Bischofshofen bildet traditionell den Abschluss der Tournee.
- Zuschauer: Jährlich besuchen über 100.000 Fans die vier Springen vor Ort.
- Österreichische Hoffnungen: Athleten wie Stefan Kraft, Daniel Tschofenig und Jan Hörl zählen zu den Favoriten.
Planung der Anreise: Was Fans wissen müssen
Die kostenlose Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel beginnt am 6. Jänner 2026 um 9:00 Uhr und endet mit dem Betriebsschluss der jeweiligen Linie. Dies gibt den Zuschauern ausreichend Zeit für eine stressfreie An- und Abreise. Es wird empfohlen, sich frühzeitig über die Fahrpläne der Sonderzüge und regulären Verbindungen zu informieren, um die Reise optimal zu planen.
Die Sonderzüge sind speziell auf die Veranstaltungszeiten abgestimmt und bieten eine hohe Kapazität, um den erwarteten Ansturm zu bewältigen. Die Bahnhöfe und Haltestellen in der Nähe der Schanze werden entsprechend frequentiert sein, weshalb eine frühzeitige Ankunft ratsam ist.
Die Bedeutung des Dreikönigsspringens
Das Springen in Bischofshofen ist nicht nur das Finale der prestigeträchtigen Vierschanzentournee, sondern auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die gesamte Region Pongau. Die Veranstaltung zieht internationale Gäste an und sorgt für eine hohe Auslastung in der Hotellerie und Gastronomie. Eine reibungslose Organisation der An- und Abreise ist daher von entscheidender Bedeutung für das positive Erlebnis der Besucher und das Image der Region.
Ein Signal für umweltfreundliche Mobilität
Die Initiative geht über eine reine Serviceleistung für die Fans hinaus. Sie ist ein klares Bekenntnis zu umweltfreundlicher Mobilität bei Großveranstaltungen. Indem der öffentliche Verkehr attraktiv und kostenlos angeboten wird, soll ein Anreiz geschaffen werden, das eigene Auto stehen zu lassen. Dieses Modell könnte auch für andere große Events in Salzburg und darüber hinaus als Vorbild dienen.
Für die Skisprung-Fans bedeutet dies vor allem Komfort. Anstatt sich Gedanken über Verkehr, Parkgebühren oder winterliche Straßenverhältnisse machen zu müssen, können sie sich voll und ganz auf das sportliche Geschehen konzentrieren und die einzigartige Atmosphäre an der Schanze genießen. Die Vorfreude auf ein spannendes Finale mit den österreichischen Top-Adlern wie Stefan Kraft und Jan Hörl ist bereits jetzt spürbar.
Die Organisatoren hoffen auf eine rege Nutzung des Angebots und appellieren an die Besucher, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, um zu einem gelungenen und nachhaltigen Sportfest beizutragen.





