Am Morgen des Heiligen Abends, dem 24. Dezember 2025, ereignete sich auf der Westautobahn (A1) bei Wals eine Serie von Verkehrsunfällen. Ein hilfsbereiter LKW-Fahrer, der bei einem ersten Unfall Erste Hilfe leisten wollte, wurde selbst in einen Folgeunfall verwickelt. Insgesamt waren vier Fahrzeuge beteiligt, eine Person wurde verletzt.
Das Wichtigste in Kürze
- Auf der A1 bei Wals kam es am 24. Dezember zu einem Unfall mit vier Fahrzeugen.
- Ein LKW kollidierte zunächst mit einem PKW, wobei niemand verletzt wurde.
- Ein nachfolgender LKW-Fahrer hielt an, um Erste Hilfe zu leisten.
- Sein abgestellter LKW wurde von einem weiteren PKW gerammt, dessen Fahrerin verletzt wurde.
Kollision am frühen Morgen
Die Ereignisse nahmen in den frühen Morgenstunden ihren Lauf, als der Verkehr auf der A1 im Gemeindegebiet von Wals noch überschaubar war. Ein Lastwagen kollidierte aus bisher ungeklärter Ursache mit einem Personenkraftwagen, der auf der Nebenspur fuhr. Der LKW erfasste den PKW und schob ihn einige Meter weit über die Fahrbahn.
Wie durch ein Wunder blieben die Insassen beider Fahrzeuge bei diesem ersten Zusammenstoß unverletzt. Der Vorfall führte jedoch zu einer gefährlichen Situation auf der viel befahrenen Autobahn und legte den Grundstein für das nachfolgende Geschehen.
Zivilcourage führt zu Folgeunfall
Kurz nach dem ersten Unfall bemerkte der Lenker eines anderen Lastwagens die Situation. Er reagierte sofort und handelte vorbildlich, indem er anhielt, um Erste Hilfe zu leisten. Um die Sicherheit zu gewährleisten, stellte er sein Fahrzeug in einem sicheren Abstand zur ursprünglichen Unfallstelle ab.
Als der Mann sich zu Fuß auf den Weg zu den verunfallten Fahrzeugen machte, kam es zu einer weiteren Kollision. Eine nachfolgende PKW-Lenkerin übersah offenbar den abgestellten LKW des Ersthelfers und prallte mit ihrem Fahrzeug gegen das Heck des schweren Lasters.
Unfallstatistik an Feiertagen
Verkehrsexperten weisen regelmäßig darauf hin, dass das Unfallrisiko an Feiertagen durch erhöhtes Verkehrsaufkommen, Stress und Witterungsbedingungen ansteigen kann. Besonders die An- und Abreisezeiten sind kritisch. Das richtige Absichern einer Unfallstelle ist entscheidend, um Folgeunfälle zu vermeiden.
Eine Verletzte nach zweitem Aufprall
Durch die Wucht des zweiten Aufpralls erlitt die Fahrerin des PKW Verletzungen unbestimmten Grades. Rettungskräfte waren rasch vor Ort, versorgten die Frau medizinisch und brachten sie anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
Die Polizei bestätigte, dass alle anderen an den beiden Unfällen beteiligten Personen, einschließlich des couragierten LKW-Fahrers, unverletzt blieben. Die genaue Ursache für den zweiten Unfall ist nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Ermittlungen der Polizei laufen
Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Hergang beider Unfälle aufgenommen. Bei den unverletzten Fahrern wurden Alkoholtests durchgeführt, die alle negativ ausfielen. Bei der verletzten PKW-Lenkerin konnte aufgrund ihres Zustandes vor Ort kein Alkotest durchgeführt werden; dies wird gegebenenfalls im Krankenhaus nachgeholt.
Der Vorfall am Morgen des Heiligen Abends führte zu Verkehrsbehinderungen auf der A1. Die Aufräumarbeiten dauerten einige Zeit in Anspruch, da insgesamt vier Fahrzeuge – zwei LKW und zwei PKW – involviert waren.
Richtiges Verhalten als Ersthelfer
Experten für Verkehrssicherheit betonen die Wichtigkeit der Eigensicherung bei der Ersten Hilfe. Dazu gehören folgende Schritte:
- Warnblinkanlage einschalten: Sofort nach dem Anhalten aktivieren.
- Warnweste anlegen: Vor dem Verlassen des Fahrzeugs anziehen.
- Warndreieck aufstellen: In ausreichendem Abstand (auf Autobahnen ca. 150-200 Meter) zur Unfallstelle platzieren.
- Notruf absetzen: Die Rettungskette über die Notrufnummern 112 (Euro-Notruf), 144 (Rettung) oder 133 (Polizei) in Gang setzen.
- Erste Hilfe leisten: Nur wenn die Unfallstelle gesichert ist, sich den Verletzten nähern.
Dieser unglückliche Vorfall zeigt, wie schnell eine Hilfsaktion selbst zu einer Gefahrensituation werden kann und unterstreicht die Notwendigkeit, beim Absichern einer Unfallstelle äußerste Vorsicht walten zu lassen.





