Ein Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr sorgte am Montagabend im Salzburger Stadtteil Lehen für Aufsehen. Eine Person, die sich auf einem Hausdach in der Strubergasse aufhielt und dort Ziegel beschädigte, löste die umfangreiche Aktion aus. Anwohner berichteten von einem kreisenden Hubschrauber und zahlreichen Einsatzfahrzeugen.
Das Wichtigste in Kürze
- Am Montagabend kam es zu einem Großeinsatz in der Strubergasse in Salzburg-Lehen.
- Eine Person befand sich auf einem Dach und beschädigte Dachziegel.
- Die Polizei setzte die Sondereinheit SIG und einen Hubschrauber ein.
- Laut Behörden bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Öffentlichkeit.
- Es wurde offiziell keine Straftat festgestellt.
Aufsehenerregender Einsatz am Abend
Gegen Abend versammelten sich am Montag zahlreiche Einsatzkräfte in der Strubergasse, nahe der Gaswerkgasse. Mehrere Polizeifahrzeuge mit eingeschaltetem Blaulicht sicherten die Umgebung ab, was bei Anwohnern und Passanten für Unruhe sorgte. Die Situation wurde durch das Geräusch eines Hubschraubers, der über dem Gebiet kreiste, zusätzlich dramatisiert.
Die Berufsfeuerwehr Salzburg wurde ebenfalls zur Unterstützung an den Einsatzort gerufen. Die genauen Umstände waren zunächst unklar, was zu Spekulationen in der Nachbarschaft führte. Die Präsenz der Einsatzkräfte war im gesamten Stadtteil Lehen deutlich sichtbar.
Person auf Dach als Auslöser
Im Laufe des Abends bestätigten die Behörden den Grund für den Großeinsatz. Eine Person hatte sich auf das Dach eines Gebäudes begeben. Nach Angaben der Berufsfeuerwehr handelte es sich um eine geistig verwirrte Person, die in ihrer Notlage begann, Dachziegel zu beschädigen.
Die Feuerwehr war bis spät in die Nacht vor Ort, um die Situation zu sichern und weitere Schäden am Gebäude zu verhindern. Die Hauptaufgabe bestand darin, die Person sicher vom Dach zu bringen und die beschädigten Stellen provisorisch abzudecken, um Folgeschäden durch Witterungseinflüsse zu vermeiden.
Sondereinheit im Einsatz
Neben den regulären Polizeikräften war auch die Schnelle Interventionsgruppe (SIG) vor Ort. Diese Spezialeinheit der Polizei wird bei Einsätzen mit erhöhtem Risiko oder bei unklaren Gefahrenlagen hinzugezogen, um schnell und effektiv reagieren zu können.
Polizei gibt Entwarnung
Trotz des massiven Aufgebots an Einsatzkräften gab die Polizei frühzeitig Entwarnung für die Bevölkerung. Ein Sprecher der Landespolizeidirektion Salzburg betonte mehrfach, dass die Situation unter Kontrolle sei.
„Es ist zu keiner Straftat gekommen. Es hat zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für Dritte bestanden.“
Diese offizielle Stellungnahme diente dazu, die Sorgen der Anwohner zu zerstreuen. Die Polizei verzichtete zunächst auf die Veröffentlichung weiterer Details zum Zustand der Person oder den Hintergründen des Vorfalls, um die Persönlichkeitsrechte der betroffenen Person zu schützen. Es wurde jedoch angekündigt, dass weitere Informationen am Dienstagmorgen folgen könnten.
Reaktion der Anwohner und Ausblick
Der Einsatz in der Strubergasse war für viele Anwohner ein ungewöhnliches und beunruhigendes Ereignis. Die hohe Dichte an Einsatzfahrzeugen und der Lärm des Hubschraubers führten zu zahlreichen Anfragen bei den Behörden. Die Szenerie mit Blaulicht und uniformierten Kräften prägte das Bild des Stadtteils für mehrere Stunden.
Die professionelle und koordinierte Vorgehensweise von Polizei und Feuerwehr stellte sicher, dass die Situation ohne Eskalation und ohne Verletzte beendet werden konnte. Der Fokus lag darauf, die Person sicher zu betreuen und die öffentliche Ordnung wiederherzustellen. Die Aufräumarbeiten am Dach werden voraussichtlich am folgenden Tag beginnen.





