Eine wichtige Neuerung für den öffentlichen Nahverkehr in Salzburg steht bevor: Die Buslinie 17, die erst im Sommer 2024 zur Anbindung der Rennbahnsiedlung eingeführt wurde, wird ab Februar 2026 deutlich erweitert. Die Strecke soll zukünftig bis in die Nachbargemeinde Elsbethen führen und damit eine neue, wichtige Verbindung zwischen der Stadt und dem Umland schaffen.
Diese Maßnahme ist ein bedeutender Schritt zur Verbesserung der Mobilität für tausende Anwohner und Pendler im Süden der Stadt. Die Verlängerung der Linie war seit langem ein Wunsch vieler Bürger und wird nun Realität.
Das Wichtigste in Kürze
- Verlängerung beschlossen: Die Buslinie 17 wird von ihrem bisherigen Endpunkt in Parsch bis nach Elsbethen erweitert.
- Starttermin: Die neue Streckenführung tritt mit Ende der Semesterferien im Februar 2026 in Kraft.
- Bessere Anbindung: Die Maßnahme verbessert die öffentliche Erreichbarkeit für die Rennbahnsiedlung und schafft eine direkte Verbindung nach Elsbethen.
- Langjähriger Wunsch: Die Anbindung der Rennbahnsiedlung wurde über Jahrzehnte gefordert und im Sommer 2024 umgesetzt; die Erweiterung ist der nächste logische Schritt.
Ein Meilenstein für die Rennbahnsiedlung
Die Geschichte der Buslinie 17 ist noch jung, aber für die Bewohner der Rennbahnsiedlung im Stadtteil Parsch von enormer Bedeutung. Jahrzehntelang war das dicht besiedelte Wohngebiet nur unzureichend an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen. Anwohner, insbesondere ältere Menschen und Familien ohne Auto, waren auf lange Fußwege zur nächsten Haltestelle angewiesen.
Im Sommer 2024 wurde diese Lücke endlich geschlossen. Die Einführung der Linie 17 war das Ergebnis jahrelanger Bemühungen von Bürgerinitiativen und Lokalpolitikern. Sie schuf erstmals eine direkte und zuverlässige Verbindung ins Stadtzentrum und zu wichtigen Umsteigeknoten.
Kontext: Die Bedeutung des öffentlichen Nahverkehrs
In einer wachsenden Stadt wie Salzburg ist der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs ein zentrales Element der Stadtentwicklung. Ziel ist es, den Autoverkehr zu reduzieren, die Umweltbelastung zu senken und allen Bürgern eine kostengünstige und flexible Mobilität zu ermöglichen. Projekte wie die Erweiterung der Linie 17 sind Teil einer größeren Strategie, das Bus- und Bahnnetz attraktiver und leistungsfähiger zu machen.
Die neue Streckenführung ab Februar 2026
Knapp eineinhalb Jahre nach ihrer Einführung steht nun der nächste Entwicklungsschritt für die Linie 17 an. Mit dem Fahrplanwechsel nach den Semesterferien im Februar 2026 wird die Linie über ihre bisherige Endhaltestelle hinaus bis nach Elsbethen geführt. Diese Erweiterung verwandelt die Linie von einer reinen Zubringerlinie für ein Stadtviertel in eine wichtige regionale Verbindung.
Die genaue Streckenführung durch Elsbethen wird noch finalisiert, doch das Ziel ist klar: Es soll eine direkte und schnelle Verbindung geschaffen werden, die sowohl den Bewohnern von Parsch als auch denen von Elsbethen neue Möglichkeiten eröffnet.
Konkrete Vorteile für die Fahrgäste
Die Verlängerung der Linie 17 bringt eine Reihe von Verbesserungen mit sich, die den Alltag vieler Menschen erleichtern werden:
- Direkte Verbindung: Pendler aus Elsbethen erhalten eine neue, direkte Route in den Stadtteil Parsch und umgekehrt.
- Bessere Erreichbarkeit: Wichtige Einrichtungen wie Schulen, Ärzte und Einkaufsmöglichkeiten in beiden Gebieten werden einfacher zugänglich.
- Entlastung anderer Linien: Die neue Verbindung kann dazu beitragen, andere stark frequentierte Buslinien im Süden Salzburgs zu entlasten.
- Attraktive Alternative zum Auto: Für viele wird die erweiterte Buslinie eine echte Alternative zum eigenen PKW, was zur Reduzierung von Staus und Lärm beiträgt.
Strategische Bedeutung für die Region
Die Entscheidung, die Linie 17 zu verlängern, ist mehr als nur eine kleine Anpassung im Fahrplan. Sie spiegelt den Trend wider, städtische und regionale Verkehrsnetze enger miteinander zu verknüpfen. In der Vergangenheit endeten viele städtische Buslinien an der Stadtgrenze, was für Pendler aus dem Umland oft umständliches Umsteigen bedeutete.
Salzburgs Öffi-Netz in Zahlen
Das öffentliche Verkehrsnetz in der Stadt Salzburg befördert jährlich Millionen von Fahrgästen. Der Ausbau von Linien wie der 17 ist entscheidend, um die steigende Nachfrage zu bewältigen und die Klimaziele der Stadt zu erreichen. Jede neue, gut durchdachte Verbindung stärkt das Gesamtsystem und überzeugt mehr Menschen vom Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel.
Durch die Verlängerung nach Elsbethen wird eine nahtlose Verbindung geschaffen, die den Bedürfnissen einer modernen und vernetzten Region gerecht wird. Solche gemeindeübergreifenden Linien sind ein wichtiger Baustein für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Verkehrsplanung.
Ein Ausblick auf die Zukunft
Die Erweiterung der Linie 17 ist ein positives Signal für die Bewohner im Süden Salzburgs. Sie zeigt, dass die Anliegen der Bürger ernst genommen werden und die Stadt kontinuierlich daran arbeitet, den öffentlichen Nahverkehr zu verbessern.
Es bleibt abzuwarten, wie die neue Verbindung von den Fahrgästen angenommen wird. Die Erfahrungen aus den ersten Betriebsmonaten ab Februar 2026 werden wichtige Erkenntnisse für zukünftige Projekte liefern. Für die Bewohner der Rennbahnsiedlung ist es jedoch bereits jetzt ein großer Erfolg: Nach jahrzehntelangem Warten ist ihr Viertel nicht nur an die Stadt angebunden, sondern wird bald auch ein Tor zum Umland sein.





