Die Internationale Stiftung Mozarteum hat eine richtungsweisende Entscheidung für die kulturelle Zukunft Salzburgs getroffen. Rolando Villazón, der charismatische Opernsänger und Regisseur, hat seinen Vertrag als künstlerischer Leiter der Mozartwoche vorzeitig bis zum Jahr 2031 verlängert. Diese langfristige Bindung sichert nicht nur die Kontinuität eines der renommiertesten Klassikfestivals der Welt, sondern setzt auch ein starkes Zeichen für künstlerische Stabilität und visionäre Planung.
Das Wichtigste in Kürze
- Vertragsverlängerung: Rolando Villazón bleibt bis mindestens 2031 künstlerischer Leiter der Mozartwoche.
- Langfristige Planung: Die Entscheidung ermöglicht eine weitreichende künstlerische Planung und sichert die Kontinuität des Festivals.
- Bedeutung für Salzburg: Die Mozartwoche ist ein zentraler Pfeiler im Kulturkalender der Stadt und zieht jährlich ein internationales Publikum an.
- Erste Ausblicke: Im Zuge der Bekanntgabe wurden bereits erste Programmdetails für das Jahr 2027 vorgestellt.
Kontinuität als Schlüssel zum Erfolg
In der schnelllebigen Welt der Kultur ist Stabilität ein seltenes und wertvolles Gut. Die vorzeitige Vertragsverlängerung mit Rolando Villazón ist daher mehr als nur eine Personalentscheidung. Sie ist ein Bekenntnis zu einer künstlerischen Vision, die sich in den vergangenen Jahren als überaus erfolgreich erwiesen hat. Seit seinem Antritt hat Villazón der Mozartwoche neue Impulse verliehen und sie für ein breiteres Publikum geöffnet, ohne dabei den hohen künstlerischen Anspruch zu vernachlässigen.
Die Entscheidung wurde von der Internationalen Stiftung Mozarteum getroffen, die als Hüterin des Erbes von Wolfgang Amadé Mozart fungiert. Die langfristige Zusammenarbeit mit einem so prominenten und bei Publikum wie Kritikern gleichermaßen beliebten Künstler sichert die Position des Festivals im internationalen Wettbewerb.
Die Internationale Stiftung Mozarteum
Gegründet 1880, widmet sich die Internationale Stiftung Mozarteum dem Leben und Werk von Wolfgang Amadé Mozart. Sie organisiert Konzerte, betreibt Museen (Mozarts Geburtshaus und Wohnhaus) und fördert die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Komponisten. Die jährlich stattfindende Mozartwoche rund um Mozarts Geburtstag im Januar ist das Aushängeschild der Stiftung.
Die Ära Villazón: Eine lebendige Hommage an Mozart
Rolando Villazón hat es verstanden, Mozart nicht als museales Erbe zu behandeln, sondern seine Musik und seinen Geist lebendig und relevant zu halten. Seine Programme zeichnen sich durch Kreativität, thematische Tiefe und oft auch eine Prise Humor aus – ganz im Sinne des Komponisten selbst. Unter seiner Leitung wurde die Mozartwoche zu einem Ort des Entdeckens, an dem neben bekannten Meisterwerken auch selten gehörte Stücke und innovative Formate ihren Platz finden.
Die positive Resonanz des Publikums bestätigt diesen Kurs. Villazón, selbst ein Weltstar auf den Opernbühnen, agiert als zugänglicher und leidenschaftlicher Botschafter für Mozarts Werk. Seine Fähigkeit, Menschen für klassische Musik zu begeistern, ist ein entscheidender Faktor für den anhaltenden Erfolg des Festivals.
Mit der Verlängerung bis 2031 wird Rolando Villazón die Mozartwoche über ein Jahrzehnt lang prägen und damit eine der längsten Intendanzen in der jüngeren Geschichte des Festivals innehaben.
Planungssicherheit und ein Blick in die Zukunft
Die langfristige Vertragsbindung bis 2031 gibt der Stiftung und ihrem Team eine außergewöhnliche Planungssicherheit. Große Opernproduktionen, die Verpflichtung internationaler Spitzenkünstler und die Entwicklung neuer Projekte erfordern oft einen Vorlauf von mehreren Jahren. Mit der nun geschaffenen Klarheit können zukünftige Ausgaben der Mozartwoche mit großer Sorgfalt und Weitsicht konzipiert werden.
Erste Pläne für 2027 bereits enthüllt
Ein Beleg für diese vorausschauende Arbeit ist die Tatsache, dass bereits erste Programmpunkte für die Mozartwoche 2027 bekannt gegeben wurden. Dies ist in der Festival-Landschaft ungewöhnlich und unterstreicht den Anspruch, langfristige dramaturgische Bögen zu spannen und dem Publikum immer wieder neue Perspektiven auf Mozart zu eröffnen.
Diese frühen Ankündigungen signalisieren auch an Künstler und Partner weltweit, dass Salzburg ein verlässlicher Ort für ambitionierte Projekte bleibt. Die Mozartwoche festigt damit ihren Ruf als kreatives Zentrum für die Auseinandersetzung mit dem wohl berühmtesten Sohn der Stadt.
Stimmen aus der Stiftung Mozarteum
Die Führung der Internationalen Stiftung Mozarteum zeigte sich erfreut über die Fortsetzung der Zusammenarbeit. In einer Pressekonferenz wurde die Bedeutung von Villazóns Wirken für die Stiftung und die Stadt Salzburg hervorgehoben.
"Rolando Villazón verkörpert die Leidenschaft und den Innovationsgeist, der die Mozartwoche auszeichnet. Seine Vertragsverlängerung ist ein Glücksfall für Salzburg und für alle Mozart-Freunde weltweit", so die einhellige Meinung im Präsidium.
Anwesend bei der Bekanntgabe waren neben Villazón auch ISM-Präsident Johannes Honsig-Erlenburg sowie die Geschäftsführung. Die Harmonie und der gemeinsame Wille, die Erfolgsgeschichte fortzuschreiben, waren deutlich spürbar. Die Weichen für eine glänzende Zukunft der Mozartwoche sind gestellt.





