Die Polizei hat eine Serie von sechs Wohnungseinbrüchen in Salzburg und Oberösterreich aufgeklärt. Ein 47-jähriger Mann wurde festgenommen, nachdem eine zufällige Verkehrskontrolle die Ermittler auf seine Spur brachte. Der Gesamtschaden der Einbrüche beläuft sich auf über 60.000 Euro.
Der mutmaßliche Täter soll zwischen Oktober des Vorjahres und Januar dieses Jahres in Wohnhäuser eingedrungen sein und es dabei hauptsächlich auf Schmuck und Bargeld abgesehen haben. Er befindet sich derzeit in der Justizanstalt Salzburg in Untersuchungshaft.
Die wichtigsten Informationen
- Sechs Einbrüche in Salzburg und Oberösterreich wurden einem Tatverdächtigen zugeordnet.
- Der entstandene Schaden beträgt mehr als 60.000 Euro.
- Ein 47-jähriger Litauer wurde als Hauptverdächtiger festgenommen.
- Eine routinemäßige Verkehrskontrolle führte zur Festnahme und zur Sicherstellung von Diebesgut.
Zufallstreffer bei Verkehrskontrolle
Den entscheidenden Durchbruch in den Ermittlungen brachte eine Fahrzeugkontrolle Ende Januar in Bad Schallerbach, Oberösterreich. Einer Zivilstreife fiel ein Pkw aufgrund eines Verkehrsdelikts auf.
Bei der Überprüfung des Fahrers, eines 47-jährigen Mannes aus Litauen, stellten die Beamten Unstimmigkeiten fest. Es stellte sich heraus, dass gegen den Mann bereits eine Fahndungsvormerkung des Landeskriminalamtes Salzburg vorlag.
Gefälschte Kennzeichen und Diebesgut
Die Situation verschärfte sich, als die Polizisten die am Fahrzeug angebrachten österreichischen Kennzeichen genauer untersuchten. Diese erwiesen sich als Totalfälschungen.
Im Inneren des Wagens machten die Beamten eine weitere wichtige Entdeckung: Sie fanden erhebliche Mengen an Schmuck. Diese Entdeckung verknüpfte den Fahrer direkt mit der laufenden Einbruchsserie.
Hintergrund der Ermittlungen
Bereits vor der Verkehrskontrolle ermittelte das Landeskriminalamt Salzburg intensiv in einer Reihe von Wohnungseinbrüchen. Die Taten ereigneten sich zwischen Oktober 2023 und Januar 2024 in den Bundesländern Salzburg und Oberösterreich. Der Täter ging dabei stets nach einem ähnlichen Muster vor und stahl vorwiegend Wertgegenstände wie Schmuck und Bargeld.
Festnahme und weitere Schritte
Aufgrund der erdrückenden Beweislage, insbesondere des Verdachts des gewerbsmäßigen Einbruchsdiebstahls und der Urkundenfälschung, ordnete die Staatsanwaltschaft Salzburg die sofortige Festnahme des 47-Jährigen an.
Der Beschuldigte wurde umgehend in die Justizanstalt Salzburg überstellt, wo er sich seither in Untersuchungshaft befindet. Die Ermittlungen sind damit jedoch noch nicht abgeschlossen.
Der durch die sechs Einbrüche entstandene finanzielle Schaden wird von den Ermittlern auf über 60.000 Euro beziffert. Ein Teil des im Fahrzeug sichergestellten Schmucks konnte bereits eindeutig den Einbrüchen zugeordnet und an die rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben werden.
Ermittlungen des Landeskriminalamtes dauern an
Das Landeskriminalamt Salzburg führt die Ermittlungen fort. Die Beamten prüfen derzeit, ob der festgenommene Mann für weitere, bisher ungeklärte Straftaten in der Region verantwortlich sein könnte.
Die Ermittler analysieren Spuren von anderen Tatorten und vergleichen sie mit dem Vorgehen des 47-Jährigen. Es wird nicht ausgeschlossen, dass die Liste der ihm zur Last gelegten Delikte noch wachsen könnte.
Die erfolgreiche Festnahme zeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Polizeidienststellen und die aufmerksame Arbeit von Zivilstreifen für die Aufklärung von Straftaten sind. Ein alltägliches Verkehrsdelikt führte in diesem Fall zur Lösung einer ganzen Einbruchsserie.





