Ein schwerer Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen hat am Dienstagmorgen den Frühverkehr auf der Westautobahn (A1) bei Hallwang in Fahrtrichtung Salzburg lahmgelegt. Sechs Personen wurden bei dem Vorfall verletzt, was zu einem kilometerlangen Stau und erheblichen Verzögerungen im gesamten Umland führte.
Das Wichtigste in Kürze
- Ein Unfall mit vier Fahrzeugen ereignete sich am Dienstagmorgen auf der A1 bei Hallwang.
- Insgesamt wurden sechs Personen verletzt, zwei davon mussten ins Krankenhaus gebracht werden.
- Der Vorfall löste einen Stau von bis zu zwölf Kilometern Länge aus.
- Auch die Ausweichstrecken waren durch den Vorfall stark überlastet.
Unfall im morgendlichen Berufsverkehr
Gegen acht Uhr morgens kam es auf der A1 zwischen Thalgau und Salzburg zu dem folgenschweren Zusammenstoß. Ersten Erkenntnissen zufolge waren vier Fahrzeuge in die Karambolage verwickelt. Der Unfall ereignete sich zu einer Zeit, in der das Verkehrsaufkommen besonders hoch ist, was die Situation zusätzlich erschwerte.
Die genaue Unfallursache ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Rettungskräfte und Polizei waren rasch vor Ort, um die Unfallstelle abzusichern und den Verletzten zu helfen.
Rettungseinsatz und Versorgung der Verletzten
Das Rote Kreuz war mit einem Team im Einsatz, um die sechs verletzten Personen zu versorgen. Glücklicherweise handelte es sich bei den meisten Betroffenen um leichtere Verletzungen. Dies bestätigte auch die Sprecherin des Roten Kreuzes.
"Wir mussten aber nur zwei Personen mit leichten Verletzungen ins Uniklinikum Salzburg einliefern", erklärte RK-Sprecherin Roberta Thanner.
Die anderen vier am Unfall beteiligten Personen gaben an, sich selbstständig in ärztliche Behandlung begeben zu wollen. Der schnelle Einsatz der Rettungskräfte trug maßgeblich dazu bei, eine rasche Versorgung der Verletzten sicherzustellen.
Unfallbilanz im Überblick
- Beteiligte Fahrzeuge: 4
- Verletzte Personen: 6
- Davon im Krankenhaus: 2 (leichte Verletzungen)
- Selbstständige ärztliche Behandlung: 4
Verkehrschaos mit weitreichenden Folgen
Die Auswirkungen des Unfalls auf den Verkehr waren massiv. In Fahrtrichtung Salzburg bildete sich schnell ein Stau, der in der Spitze eine Länge von rund zwölf Kilometern erreichte. Für tausende Pendler bedeutete dies lange Wartezeiten und erhebliche Verspätungen auf dem Weg zur Arbeit.
Die Aufräumarbeiten an der Unfallstelle zogen sich über eine Stunde hin. Erst kurz vor neun Uhr konnte die Fahrbahn wieder vollständig freigegeben werden. Danach begann der Stau sich nur langsam aufzulösen.
Ausweichrouten ebenfalls überlastet
Viele Autofahrer versuchten, den Stau auf der Autobahn zu umfahren, was jedoch zu einer Verlagerung des Problems führte. Die umliegenden Landesstraßen waren dem plötzlichen Ansturm nicht gewachsen. Insbesondere auf der Obertrumer Straße zwischen Seekirchen und Eugendorf sowie auf der Wiener Straße zwischen Henndorf und Eugendorf kam es ebenfalls zu starken Verkehrsbehinderungen und Stillstand.
Diese Situation zeigt einmal mehr, wie anfällig das Verkehrsnetz in der Region bei unvorhergesehenen Ereignissen auf den Hauptverkehrsadern ist. Auch nach der Räumung der Unfallstelle auf der A1 dauerte es noch einige Zeit, bis sich der Verkehr auf den Ausweichstrecken wieder normalisierte.





