Bei einer umfassenden Geschwindigkeitskontrolle am Samstagabend hat die Salzburger Polizei vier Autofahrer gestoppt, die mit massiv überhöhter Geschwindigkeit im Stadtgebiet unterwegs waren. Ein Fahrer wurde mit 113 km/h in einer 50er-Zone gemessen. Allen vier droht nun der Entzug des Führerscheins.
Das Wichtigste in Kürze
- Kontrollaktion: Die Polizei überprüfte am Samstagabend 1.364 Fahrzeuge in Salzburg Stadt und im Pongau.
- Anzeigen: 91 Fahrzeuglenker wurden wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen angezeigt.
- Schwerwiegende Verstöße: Vier Fahrer waren in der Stadt Salzburg so schnell, dass ihnen der Führerschein abgenommen werden dürfte.
- Spitzenwert: Ein Autofahrer wurde mit 113 km/h in einer Zone mit erlaubten 50 km/h gemessen.
Umfassende Verkehrskontrollen in der Region
Die Landesverkehrsabteilung Salzburg führte am Samstagabend gezielte Geschwindigkeitskontrollen an mehreren Standorten durch. Die Beamten waren sowohl in der Landeshauptstadt als auch im Pongau im Einsatz, um die Einhaltung der Tempolimits zu überwachen.
Insgesamt wurden im Laufe des Abends 1.364 Fahrzeuge einer Geschwindigkeitsmessung unterzogen. Die Kontrollen sind Teil der laufenden Bemühungen der Polizei, die Verkehrssicherheit auf den Straßen in Stadt und Land Salzburg zu erhöhen und die Hauptunfallursache überhöhte Geschwindigkeit zu bekämpfen.
Statistik der Kontrollnacht
- Überprüfte Fahrzeuge: 1.364
- Gesamtzahl der Anzeigen: 91
- Überschreitungen um mehr als 30 km/h: 18
- Fälle mit drohendem Führerscheinentzug: 4
Vier Fahrer massiv zu schnell im Stadtgebiet
Besonders gravierende Verstöße stellten die Beamten in der Stadt Salzburg fest. In einem Bereich, in dem eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h gilt, wurden vier Pkw-Lenker mit Geschwindigkeiten gemessen, die weit über dem Toleranzbereich liegen.
Ein Fahrer war mit schockierenden 113 km/h unterwegs – mehr als doppelt so schnell wie erlaubt. Drei weitere Fahrer wurden mit 98 km/h, 93 km/h und 92 km/h gemessen. Diese extremen Überschreitungen haben für die Betroffenen ernste Konsequenzen.
Konsequenzen für die Raser
Für Geschwindigkeitsüberschreitungen dieser Größenordnung sieht der Gesetzgeber strenge Strafen vor. Den vier betreffenden Lenkern droht ein Verfahren zur vorübergehenden Entziehung der Lenkberechtigung. Zusätzlich zu dem mehrmonatigen Fahrverbot kommen hohe Geldstrafen auf die Fahrer zu.
Die Polizei hat bestätigt, dass alle vier Lenker bei der zuständigen Verwaltungsbehörde angezeigt werden. Das genaue Ausmaß der Strafen wird im anschließenden Verwaltungsverfahren festgelegt.
Rechtlicher Hintergrund: Wann wird der Führerschein entzogen?
Eine Überschreitung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit im Ortsgebiet um mehr als 40 km/h führt in der Regel zum Entzug des Führerscheins für mindestens einen Monat. Bei einer Überschreitung von mehr als 60 km/h, wie im Fall des mit 113 km/h gemessenen Fahrers, verlängert sich die Entzugsdauer erheblich. Wiederholungstätern drohen noch härtere Strafen.
Polizei kündigt weitere Kontrollen an
Die Ergebnisse der Kontrollaktion vom Samstagabend unterstreichen aus Sicht der Polizei die Notwendigkeit kontinuierlicher Überwachungsmaßnahmen. Überhöhte Geschwindigkeit zählt nach wie vor zu den gefährlichsten Verhaltensweisen im Straßenverkehr und ist eine der häufigsten Ursachen für schwere Unfälle.
Sprecher der Landesverkehrsabteilung betonen, dass solche Kontrollen nicht nur der Bestrafung dienen, sondern vor allem präventiven Charakter haben. Die sichtbare Präsenz der Polizei und die konsequente Ahndung von Verstößen sollen das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer für die Gefahren von Raserei schärfen.
Fahrzeuglenker in Salzburg müssen daher auch in den kommenden Wochen und Monaten mit weiteren unangekündigten Geschwindigkeitskontrollen im gesamten Bundesland rechnen. Der Fokus liegt dabei weiterhin auf Unfallschwerpunkten und Zonen mit besonderem Schutzbedarf wie Wohngebieten oder im Bereich von Schulen.





