Ein Großbrand hat am Donnerstagabend in Puch bei Hallein einen umfangreichen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Mehr als 150 Einsatzkräfte waren vor Ort, um die Flammen zu bekämpfen. Das Feuer brach in einer am Wohnhaus angebauten Werkstatt aus.
Wichtige Fakten
- Über 150 Feuerwehrleute im Einsatz
- Brandursprung in Werkstatt eines Wohnhauses
- Hausbewohner verhinderte Schlimmeres durch Ersteinsatz
- Alarmstufe 2 wurde ausgelöst
- Keine Verletzten gemeldet
Umfangreicher Feuerwehreinsatz in Puch
Der Brand ereignete sich am Donnerstagabend in Puch bei Hallein im Tennengau. Das Feuer startete in einer Werkstatt, die direkt an ein Wohnhaus angebaut war. Der 40-jährige Bewohner des Hauses bemerkte den Brand frühzeitig und reagierte schnell. Er alarmierte sofort die Einsatzkräfte und versuchte, das Feuer mit einem Gartenschlauch einzudämmen.
Diese ersten Löschversuche waren entscheidend. Sie verhinderten, dass die Flammen sofort auf das angrenzende Wohngebäude übergriffen. Ohne dieses rasche Handeln hätte der Schaden noch wesentlich größer ausfallen können.
Einsatzzahlen
- Feuerwehrleute: Mehr als 150
- Eingesetzte Feuerwehren: Puch, Oberalm, Hallein, Wiestal, St. Jakob
- Alarmstufe: 2
Brandentwicklung und Ausbreitung
Nach ersten Erkenntnissen breitete sich das Feuer von einem Holzlagerraum auf das Dach der Werkstatt aus. Die genaue Brandursache ist derzeit noch Gegenstand von Ermittlungen. Die Polizei hat die Untersuchungen aufgenommen, um festzustellen, wie das Feuer entstehen konnte.
Die Freiwillige Feuerwehr Puch war als erste am Brandort. Schnell wurde jedoch klar, dass weitere Unterstützung notwendig war. Daher wurde Alarmstufe 2 ausgelöst. Dies führte zur Mobilisierung von Feuerwehren aus den umliegenden Gemeinden.
"Das schnelle Eingreifen des Hausbewohners hat eine Katastrophe verhindert. Ohne seine Reaktion hätten wir es mit einem vollständig brennenden Wohnhaus zu tun gehabt."
Koordination der Einsatzkräfte
Neben der Freiwilligen Feuerwehr Puch waren auch Einsatzkräfte aus Oberalm, Hallein, Wiestal und St. Jakob vor Ort. Die Koordination der vielen Helfer war eine große Herausforderung. Sie arbeiteten zusammen, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Die Feuerwehren konzentrierten sich darauf, das Dach der Werkstatt abzulöschen und Glutnester zu finden. Dies war besonders wichtig, um ein erneutes Aufflammen des Brandes zu vermeiden. Die Arbeiten zogen sich bis in die späten Abendstunden hin.
Hintergrund zu Alarmstufen
Alarmstufen werden in Österreich verwendet, um den Umfang eines Einsatzes zu klassifizieren. Alarmstufe 1 bedeutet einen kleineren Einsatz, während höhere Stufen wie Alarmstufe 2 oder 3 einen größeren Personal- und Materialbedarf anzeigen. Dies ermöglicht eine effiziente Mobilisierung der notwendigen Ressourcen.
Keine Verletzten – Sachschaden noch unklar
Trotz des Großbrandes gab es keine Verletzten. Dies ist eine positive Nachricht angesichts der Intensität des Feuers. Der Hausbewohner konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und die Feuerwehr alarmieren. Die schnelle Reaktion aller Beteiligten trug dazu bei, Personenschäden zu verhindern.
Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit noch nicht bekannt. Die Werkstatt und Teile des Daches wurden stark beschädigt. Experten werden den Schaden in den kommenden Tagen begutachten und eine Schätzung abgeben. Die Aufräumarbeiten werden voraussichtlich einige Zeit in Anspruch nehmen.
Die Rolle der Prävention
- Regelmäßige Kontrolle von elektrischen Anlagen
- Sichere Lagerung von brennbaren Materialien
- Installation von Rauchmeldern
- Erstellung eines Notfallplans für den Brandfall
Dieser Vorfall unterstreicht erneut die Bedeutung von Brandschutzmaßnahmen und einer schnellen Reaktion im Ernstfall. Regelmäßige Überprüfungen und die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften können helfen, solche Ereignisse zu verhindern oder ihre Auswirkungen zu minimieren. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache laufen weiter.





