Die Salzburger Wasserrettung plant für das Jahr 2026 eine umfassende Modernisierung ihrer Ausrüstung und Infrastruktur. Mit einem Investitionsvolumen von mehr als einer halben Million Euro sollen neue Fahrzeuge, Boote und der Ausbau von Stützpunkten die Einsatzbereitschaft in der gesamten Region deutlich erhöhen.
Das Wichtigste in Kürze
- Investitionssumme: Mehr als 500.000 Euro sind für das Jahr 2026 budgetiert.
- Neue Ausrüstung: Geplant sind zwei Spezialfahrzeuge und zwei neue Einsatzboote.
- Infrastruktur: Die Ortsstellen Mondsee und Loibichl werden ausgebaut.
- Ausbildung: Eine bundesweite Großübung ist in Salzburg geplant, die Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr wird intensiviert.
Ein klares Bekenntnis zur Sicherheit
Die Sicherheit an Salzburgs Seen und Flüssen steht im Mittelpunkt einer beispiellosen Investitionsoffensive. Für das Jahr 2026 hat die Salzburger Wasserrettung ein Budget von über einer halben Million Euro für die Modernisierung und Erweiterung ihrer Kapazitäten vorgesehen. Dies bestätigte Markus Zainitzer, Präsident der Salzburger Wasserrettung, in einer Erklärung.
Die geplanten Maßnahmen sind eine direkte Antwort auf die steigenden Anforderungen an die ehrenamtlichen Retter. Ziel ist es, die Ausrüstung auf den neuesten Stand der Technik zu bringen und die Infrastruktur an strategisch wichtigen Punkten zu stärken, um im Ernstfall noch schneller und effizienter helfen zu können.
Gezielte Anschaffungen für die Region
Der Investitionsplan sieht konkrete Anschaffungen vor, die auf die Bedürfnisse einzelner Regionen zugeschnitten sind. So sollen die Ortsstellen in Mondsee und Altenmarkt jeweils ein neues Spezialfahrzeug erhalten. Diese Fahrzeuge sind für den schnellen Transport von Personal und Material unerlässlich und verbessern die Mobilität der Einsatzkräfte erheblich.
Investitionen im Detail
- 2 Spezialfahrzeuge: Für die Ortsstellen Mondsee und Altenmarkt.
- 2 Einsatzboote: Für die Wasserrettung Obertrum und den Landesverband.
Zusätzlich zu den Fahrzeugen wird auch die Flotte erneuert. Die Wasserrettung Obertrum und der Landesverband selbst werden jeweils ein neues Einsatzboot in Dienst stellen. Diese Boote sind für die Rettungseinsätze auf den größeren Seen des Bundeslandes von entscheidender Bedeutung.
Ausbau der Stützpunkte am Mondsee
Ein weiterer Schwerpunkt des Investitionsprogramms ist der Ausbau von bestehenden Standorten. Die Ortsstellen Mondsee und Loibichl, beide am stark frequentierten Mondsee gelegen, stehen auf dem Ausbauplan.
Diese Baumaßnahmen sind notwendig, um Platz für die neue Ausrüstung zu schaffen und die Schulungs- und Aufenthaltsräume für die ehrenamtlichen Mitglieder zu verbessern. Ein moderner und gut ausgestatteter Stützpunkt ist nicht nur für die Einsatzlogistik wichtig, sondern auch für die Motivation der Mannschaft.
Finanzierung durch breite Unterstützung
Die Finanzierung des ambitionierten Vorhabens steht auf mehreren Säulen. Ein Teil der Mittel stammt direkt vom Landesverband und den jeweiligen Ortsstellen. Ein wesentlicher Beitrag kommt jedoch auch aus Spenden der Bevölkerung und der Unterstützung durch die Gemeinden. Zudem werden Einnahmen aus Schwimmkursen und Prüfungsgebühren reinvestiert, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Fokus auf Ausbildung und Zusammenarbeit
Neben der materiellen Aufrüstung legt die Wasserrettung großen Wert auf die Weiterentwicklung ihrer menschlichen Ressourcen. „Gute Ausrüstung ist nur die halbe Miete. Die beste Technik nützt nichts ohne hervorragend ausgebildete Einsatzkräfte“, so Zainitzer. Deshalb soll die Ausbildung und die Durchführung von Übungen im Jahr 2026 ebenfalls ausgebaut werden.
„Wir investieren nicht nur in Blech und Motoren, sondern vor allem in die Fähigkeiten und die Sicherheit unserer ehrenamtlichen Helfer.“ – Markus Zainitzer, Präsident der Salzburger Wasserrettung
Bundesweite Großübung in Salzburg
Ein Höhepunkt im Jahr 2026 wird eine bundesweite Großübung der Wasserrettung sein, die in Salzburg stattfinden soll. Bei diesem Ereignis werden Rettungsteams aus ganz Österreich zusammenkommen, um komplexe Szenarien zu trainieren und die überregionale Zusammenarbeit zu erproben. Solche Übungen sind entscheidend, um für den Katastrophenfall gerüstet zu sein.
Darüber hinaus wird die Kooperation mit anderen Einsatzorganisationen vertieft. Geplant ist eine intensivere Zusammenarbeit mit den Einsatztauchern der Berufsfeuerwehr der Stadt Salzburg. Gemeinsame Trainings sollen die Abläufe bei komplexen Unterwassereinsätzen optimieren und die Synergien zwischen den Organisationen stärken. Diese Investitionen sichern die hohe Qualität der Wasserrettung in Salzburg für die kommenden Jahre.





